
Die Brustvergrößerung mit Implantaten zählt weltweit zu den am häufigsten durchgeführten ästhetischen Eingriffen. Moderne Implantattechnologien und innovative Operationsverfahren ermöglichen heute Ergebnisse, die natürlich wirken und individuell an die Anatomie jeder Patientin angepasst werden können.
In unserer Klinik für Plastische Chirurgie bieten wir das gesamte Spektrum der implantatbasierten Brustchirurgie an – von der klassischen Brustvergrößerung über moderne gewebeschonende Verfahren wie Preservé® bis hin zur minimalinvasiven MIA® (Minimally Invasive Augmentation) für ausgewählte Patientinnen.
Welche Methode für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von Ihrer Ausgangsanatomie, der gewünschten Brustgröße, der Gewebequalität und Ihren persönlichen Vorstellungen ab. Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs entwickeln Prof. Dr. med. Vincenzo Penna und Prof. Dr. med. Nestor Torio gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept – mit dem Ziel eines harmonischen, natürlich wirkenden und langfristig überzeugenden Ergebnisses.

Welches Verfahren für Sie das richtige ist, klären wir gemeinsam in einem ausführlichen Beratungsgespräch. Die Eingriffe erfolgen in der Regel in Dämmerschlaf oder Vollnarkose, abhängig vom Behandlungsumfang und Ihren individuellen Wünschen. Die Behandlung wird individuell für jede Patientin geplant und die Betreuung und Behandlung erfolgt durch einen unserer erfahrenen Chirurgen – von der Erstberatung bis zur Nachsorge, mit größter Sorgfalt und Blick für ein ästhetisch harmonisches Ergebnis.
Die Wahl des Implantats ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Brustvergrößerung. Deshalb verwenden wir in unserer Klinik in Freiburg ausschließlich hochwertige Markenimplantate renommierter Hersteller, die den strengen europäischen Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen.
Moderne Brustimplantate bestehen aus einer formstabilen Silikonhülle und einem hochkohäsiven Silikongel. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Formstabilität, ausgezeichnete Gewebeverträglichkeit und eine natürliche Haptik aus. Je nach individueller Ausgangssituation stehen unterschiedliche Formen, Projektionen, Oberflächen und Volumina zur Verfügung, sodass jede Brustvergrößerung exakt auf die Anatomie und die Wünsche der Patientin abgestimmt werden kann.
Für die von uns verwendeten Implantate bestehen – abhängig vom jeweiligen Hersteller – umfassende Garantieprogramme bis hin zur lebenslangen Produktgarantie. Diese bieten zusätzliche Sicherheit für den unwahrscheinlichen Fall eines Material- oder Herstellungsfehlers. Über die jeweiligen Garantiebedingungen informieren wir Sie selbstverständlich ausführlich im persönlichen Beratungsgespräch.
Zu unseren bevorzugten Herstellern zählen:
Motiva® – unter anderem für moderne Verfahren wie Preservé® und MIA®
Die Auswahl des geeigneten Implantats erfolgt stets individuell. Nicht der Hersteller steht im Vordergrund, sondern die Kombination aus Implantat, Operationsmethode und Ihrer persönlichen Anatomie. So erreichen wir Ergebnisse, die langfristig sicher, harmonisch und natürlich wirken.
Die Wahl des Zugangsweges richtet sich nach Ihrer individuellen Anatomie, der gewünschten Implantatgröße und -form sowie der gewählten Operationsmethode. Im persönlichen Beratungsgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre Ausgangssituation und empfehlen Ihnen den Zugangsweg, der unter Berücksichtigung Ihrer Anatomie, des geplanten Implantates und der individuellen Risiken medizinisch geeignet ist.
Je nach individueller Anatomie und Wunsch der Patientin wählen wir den geeigneten Zugangsweg in einem ausführlichen Beratungsgespräch. Grundsätzlich stehen drei etablierte Zugangswege zur Verfügung:
1. Inframammär (Schnitt in der Brustumschlagfalte)
Der Schnitt in der natürlichen Unterbrustfalte ist heute der am häufigsten verwendete Zugangsweg und gilt bei den meisten Patientinnen als Goldstandard der Brustvergrößerung.
Vorteile dieser Methode:
mögliche Nachteile dieser Methode:
Bei sehr kleinen Brüsten kann die Narbe in seltenen Fällen in aufrechter Körperhaltung leicht sichtbar sein.
2. Periareolär (Schnitt am Brustwarzenvorhof)
Beim periareolären Zugang erfolgt der Hautschnitt entlang des Übergangs zwischen Brustwarzenhof und umgebender Haut. Die Narbe kann bei geeigneter Anatomie unauffällig verheilen.
Vorteil dieser Methode:
Narbenverlauf entlang des natürlichen Farbübergangs des Brustwarzenhofes
mögliche Nachteile dieser Methode:
3. Transaxillär (Schnitt in der Achselhöhle)
Beim transaxillären Zugang erfolgt die Implantation über einen kleinen Hautschnitt in der Achselhöhle. Dadurch bleibt die Brust selbst narbenfrei. Dieser Zugangsweg spielt insbesondere bei modernen minimalinvasiven Verfahren wie MIA® (Minimally Invasive Augmentation) eine wichtige Rolle und kann bei sorgfältig ausgewählten Patientinnen eine sehr attraktive Option darstellen.
Vorteile dieser Methode:
keine sichtbare Narbe an der Brust
mögliche Nachteile dieser Methode:
Technisch anspruchsvollerer Eingriff mit erhöhten Anforderungen an die operative Erfahrung
Unsere Einschätzung:
Der transaxilläre Zugang ist insbesondere im Rahmen des MIA®-Konzepts eine innovative und gewebeschonende Option für Patientinnen, die sich eine dezente Brustharmonisierung ohne Narbe an der Brust wünschen. Für die klassische Brustvergrößerung sowie moderne Verfahren wie Preservé® bietet der inframammäre Zugang in den meisten Fällen jedoch die größte operative Sicherheit und die präziseste Implantatplatzierung. Welcher Zugangsweg letztlich der richtige ist, entscheiden wir jedoch immer individuell – abgestimmt auf Ihre Anatomie, Ihre Wünsche und das für Sie optimale operative Vorgehen.
Die optimale Position des Brustimplantats ist ein entscheidender Faktor für ein natürliches Erscheinungsbild, eine harmonische Brustform und ein langfristig stabiles Ergebnis. Welche Implantatlage für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von Ihrer Gewebequalität, der Dicke des Weichteilmantels, Ihrer Brustform, Ihrem Aktivitätsniveau sowie der gewählten Operationsmethode ab.
In unserer Klinik wird die Implantatlage individuell geplant. Dabei stehen nicht einzelne Techniken im Vordergrund, sondern das Ziel, für jede Patientin die anatomisch und ästhetisch beste Lösung zu finden.
1. Teilweise unter dem Brustmuskel (partiell submuskulär / Dual Plane)
Bei dieser Technik wird das Implantat teilweise unter dem großen Brustmuskel platziert. Die heute häufig angewendete Dual-Plane-Technik kombiniert die Vorteile einer muskulären Implantatabdeckung im oberen Brustbereich mit einer natürlichen Formgebung im unteren Brustpol.
Vorteile dieser Methode:
Mögliche Nachteile dieser Methode:
2. Über dem Brustmuskel (subglandulär)
Bei ausreichender Eigengewebedicke kann das Implantat direkt unter der Brustdrüse und oberhalb des Brustmuskels positioniert werden.
Vorteil dieser Methode:
Mögliche Nachteile dieser Methode:
3. Unter der Brustfaszie (subfaszial)
Bei der subfaszialen Implantatlage wird das Implantat unter der Faszie des großen Brustmuskels, jedoch oberhalb des Muskels selbst platziert. Diese Technik kann bei geeigneter Anatomie eine sinnvolle Alternative darstellen.
Vorteil dieser Methode:
Mögliche Nachteile dieser Methode:
Neben der klassischen Implantatlage stehen heute innovative Verfahren wie Preservé® und MIA® zur Verfügung. Diese verfolgen moderne, gewebeschonende Operationskonzepte und berücksichtigen neben der Implantatposition insbesondere den Erhalt wichtiger anatomischer Strukturen der Brust.
Welche Technik und welche Implantatlage für Sie optimal geeignet sind, lässt sich erst nach einer persönlichen Untersuchung zuverlässig beurteilen.
Es gibt keine allgemein beste Implantatlage – sondern nur diejenige, die optimal zu Ihrer Anatomie und Ihren Wünschen passt.
Prof. Dr. med. Vincenzo Penna und Prof. Dr. med. Nestor Torio beraten Sie umfassend zu Implantatform, Implantatgröße, Zugangsweg und Implantatlage. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept mit dem Ziel eines sicheren Eingriffs, eines natürlich wirkenden Ergebnisses und einer langfristig hohen Zufriedenheit.
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